UNISEX FASHION - Keller xPlore

Kettle Rope Swing

Sie steht rechts, er steht links. Burpees. Sie springt hoch, er landet neben ihr. Wall sit. Während er an der Wand lehnt, dipt sie auf seinen Knien. Leg throw down. Sie steht und hält, er hebt die Beine an. High five von ihm, sie schlägt ein. Ein Workout, ein Ziel, ein (Life)style. Ein Lifestyle, der keine Lust mehr hat auf Gender-Diversity im Alltag, im Fitness, in der Mode.

Geschlechter-Grenzen verschwimmen. Männliche und weibliche Attribute weichen. Buzzword Unisex. One-size, One-shape, One-style. Ein gemeinsamer Look entsteht. Der Antrieb dahinter: Bruch mit Konventionen, Lust auf Individualität, Manifestation von Gleichberechtigung.

Unisex Fashion Man
Unisex Fashion Woman

Runway Rebels

Stilelemente vom anderen Geschlecht übernehmen ist an sich nichts Neues. Der Schritt zur Genderless Fashion jedoch: 2002 noch ein Skandal. Rick Owens schockt mit androgynen Looks. Schickt geschlechtslose Silhouetten auf den Laufsteg. Mann oder Frau?

Unwichtig. Unbestimmbar. Und bahnbrechend. Ein Bruch mit Klischees. Eine Befreiung von traditionellen Kleidungsattributen. Ein Abschied vom Taillenfetisch für Frauen und Schulterfokus für Männer.

UNISEX FASION
Unisex Fashion

EIN SKANDAL WIRD ZUM STANDARD

High Fashion Designer wie Alessandro Michele für Gucci, Raf Simons, Jeans Paul Gaultier und Alexander McQueen greifen genderless Fashion auf, J.W. Anderson, A.P.C., Balenciaga und Tom Ford folgen. Ein ursprünglicher Skandal wird zum Standard – letztendlich sogar zur Erwartung: Frauen und Männer laufen internationale Shows Seite an Seite.

Mixed Kollektionen bei Louis Vuitton und Gucci ermutigen weiter. Männer, tragt ihre Blumenprints. Frauen, tragt seine Pullunder. Thome Browne treibt Unisex auf die Spitze und zeigt auf seiner Spring 2018 Show einen Bräutigam halb im Tuxedo, halb im Brautkleid. Das Ergebnis? Zuspruch. Anerkennung. Respekt.

Davon wollen auch Mainstream Labels wie H&M, Selfridge und Zara etwas ab. Launchen Unisex-Kollektionen mit Hosen und Jackets für beide. High five? Fast. Denn Röcke oder Kleider für ihn sind ihnen dann wohl doch noch zu… unisex.

BETTER TOGETHER

Die Generation von heute definiert sich nicht über ihr Geschlecht. Sondern über ihre Individualität. Über ihre Leistung und ihre Ziele. Ihre Selbstwahrnehmung: Losgelöst von dem Zwang, bestehende Erwartungen zu erfüllen. Klischees zu füttern. Vorgefertigte Kleidung zu tragen. Was er kann, macht sie auch, was sie sagt, denkt er auch.

Chancengleichheit im Job, Gleichberechtigung in der Gesellschaft, Respekt mit- und füreinander. Der Umbruch zeigt sich Bewegungen wie der #metoo Debatte, im Um-krempeln der Geschlechterrollen im Alltag und in der Fashionbranche. Maria Grazia Chiuri setzt ein leuchtendes Symbol mit ihrem Dior-Shirt, dessen Aufdruck „We should all be feminists“ nicht nur für Frauen gedacht ist. Geht aber auch weniger in-your-face, wie besonders der Active Wear Bereich zeigt.

Unisex Fasion Nike
Unisex Fasion Nike Mode

UNISEX x SPORTSWEAR

Couple Workouts boomen, Unisex-Kollektion droppen, Sneaker-Modelle gehen von Größe 36 bis 46. Klassische Herren oder Damen Modelle? So passé. Sneaker Styles wie der adidas Originals Yung-1 oder der Puma Thunder Spectra sind nur einer Sache klar zuzuordnen: Ihrer 80er und 90er Jahre DNA. Doch nicht nur Sneaker werden genderless.

Auch im Apparel Bereich launchen big Player wie Nike, Adidas und Reebok Unisex-Pieces. Running Tights, Laufshirts, Hoodies: one fit for all. Ein Teamspirit, der Zukunft hat: Es entstehen immer mehr Active Wear Labels wie z.B. Satisfy, die im Unisex sogar ihren USP sehen.

Und du? Auch keine Lust mehr auf Rollenspielchen? Sichere dir jetzt deinen Unisex-Look auf Keller x. Wir haben die Brands, die du zu dir passen.